Baumaterialien:

Lehm
Ein fantastischer Baustoff, altbekannt, neu entdeckt und dem Menschen wie auf den Leib geschneidert: Feuchteausgleichend, Wärmespeichernd, voll recyclingfähig, hautfreundlich.
Man muß nur wissen, wie und wo einsetzbar. Kombinierbar mit div. natürlichen Baustoffen.
Bestens für Selbstbauer geeignet.

Stroh
Die Zeit ist reif für die Ernte dieses Baustoffes "von nebenan". Als Ballen gepresst und nachverdichtet die natürlichste Art zu dämmen. Lasttragend oder in Holzständerwerk eingebaut. Gewußt wie und wo, muß man sich keine Sorgen wegen Feuchte, Getier und Feuer machen. Ideal für Selbstbauer.
Nicht nur für manche Baubehörde ein Novum.

Holz
Jedermann bekannt und vielseitigst einsetzbar, in Wänden, Decken, Dächern, Fußböden, Fenstern etc.
Möglichst einheimisch und natürlich behandelt.
Zählt aber bei gut gedämmten Häusern schon als Wärmebrücke.

Stein
Eine große Bandbreite an natürlichen und künstlichen Steinen mit umfangreichem Einsatzzwecken: Natursteine wie Sandstein, Granit etc. sind auch heute noch einsetzbar; Ziegel, Kalksandstein, Gas-/Holz-Betonstein haben je nach Einbauort auch ihre Vorteile, bei Brandschutzanforderungen oft nicht zu umgehen.

Glas
In Fenstern und Türen, ganz "klar", lass´die Sonne in dein Haus. Die Dämmwerte von isolierverglasten Fenstern werden alle Jahre besser, beim Passivhaus ist Dreifachverglasung eigentlich Pflicht.

Putz
Auch hier ist Produktpalette riesig. Oft reicht aber bei guter Planung die Beschränkung auf das Nötigste, Innen am besten auf Kalk oder Lehm. Zement lasse ich wenn´s geht weg.

Farben
Leider wird hier gerne gespart, weil umwelt- und vor allem menschenverträgliche Farben ihren Preis haben. Aber gerade bei der Oberfläche, die im fertigen Haus gesehen (und eingeatmet) wird, sollte dann auch kein Rückzieher gemacht werden. Ihre Gesundheit wird´s Ihnen danken.

Dämmung
Ein weites Feld. Nur kurz: Richtig planen, sauber ausführen, das Optimum anstreben - Zelluloseeinblasdämmung und Holzweichfaser bevorzugen - Stroh im Neubau einplanen - tief Luft holen.

Beton
Nun ja, hat auch seine Vorteile.
Wie es so schön heißt: Es kommt drauf an, was man draus macht -und wo.

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